Verfasst von: freelifeoutdoorsport | Februar 1, 2010

Flying Fox – Highflying: Von der Idee zum ersten Höhenflug

Die Idee vom alpinen Flying Fox wurde von FREELIFE schon lange Zeit gehegt und gepflegt. Als 1996 der Klettersteig auf den Mendlingstein von FREELIFE gebaut wurde, gab es den gedanklichen Grundstein zu diesem Vorhaben. 1998 wurde die Idee in die Tat umgesetzt und ein 100 Meter langer jedoch sehr steiler Flying Fox als Abstiegsvaraiante in den Klettersteig eingebaut. Die damaligen technischen Möglichkeiten waren jedoch noch nicht so ausgereift, dass die Teilnehmer an den geführten Touren selbständig die Seilrollen für den Flying Fox bedienen konnten. Es war ein relativ aufwändiger Sicherungsablauf für den Abstieg am Flying Fox nötig. Das endete in längeren Wartezeiten und ergab keinen „runden“ Ablauf, obwohl es äußerst spektakulär war – vielleicht auch zu spektakulär. Da bei FREELIFE immer das stimmige Gesamtkonzept im Vordergrund steht, wurde die steile Flying Fox Passage wieder aus dem Programm genommen.
Erst die Weiterentwicklung der Seilrollensysteme machte es möglich, Flying Fox Systeme zu bauen, bei denen sich die Teilnehmer nach einer Einschulung selbstständig umhängen konnten und auch „frei rollend“, d.h. ohne zusätzliche Rücksicherung mittels Seil, die Flying Fox Strecken zurücklegen konnten. Diese Systeme werden in Hochseilgärten verwendet. Die technischen Neuentwicklungen haben auch die alte Idee vom „Highflying

Highflying im Salzatal

Flying Fox - Highflying im Salzatal

“ im alpinen Gelände wieder aufleben lassen. 2009 wurde schließlich mit dem Bau des Flying Fox – Highflying im Salzatal begonnen. 12 mm dicke Stahlseile wurden mit Flaschenzügen Meter für Meter den Berg hochgeszogen und in luftigen Höhen montiert. Zwischen den Flying Fox Passagen sind leichte Klettersteigstrecken gebaut worden. Im Gegensatz zur ursprünglichen Idee 1996 wird jetzt die Highflying Route im Aufstieg gemacht. Das ergibt eine ganz neue Dramaturgie des ganzen Ablaufs, da das Beste und Höchste zum Schluß kommt und somit auch einen eindrucksvollen Höhepunkt der Tour bildet. In Summe ist das Abenteuer Flying Fox – Highflying im Salzatal eine gelungene Mischung aus alpinen Naturerlebnis, Nervenkitzel und atembraubenden Ausblicken. Somit paßt dieses Sportangebot bestens zu den Outdoorsport Programmen wie Rafting, Canyoning, Hochseilgarten Und kajakfahren im FREELIFE Outdoor Zentrum an der Salza.

Verfasst von: freelifeoutdoorsport | Februar 1, 2010

Hochseilgarten und Sportklettern

In den letzten 3 Jahren haben sich Hochseilgärten eines enormen Booms erfreut. Rund um Ballungszentren wie Linz, Wien, Graz, Salzburg usw. sind Hochseilgärten entstanden. Jede mittelgroße Tourismusgemeinde bemüht sich um einen Hochseilgarten und engagierte Betreiber dazu. Viele der Stationen sind sehr ähnlich aufgebaut. Es gibt verschiedenste Seilbrücken und Balancstationen. Meist ist auch ein Flying Fox dabei oder auch ein ganzer Flying Fox Parcours. Wo es möglich ist sind die Hochseilanlagen in einen bestehenden Wald gebaut. Dort wo kein Wald zur Verfügung steht, werden meist Masten auf Betonfundamenten aufgestellt.
In Palfau wurde nun der Hochseilgarten von FREELIFE durch eine interessante Erweiterung noch attraktiver gemacht: Auf einem Betonfundament wurde im Herbst ein 8 Meter hoher Kletterturm aufgestellt. Insgesamt stehen 20 verschiedene Kletterrouten zur Auswahl. Die Klettertouren sind vorwiegend für Anfänger gemacht und im unteren Schwierigkeitsbereich angesiedelt. Geklettert wird „Top Rope“, das heißt das Seil ist fix am Ende der Route eingehängt und der Kletterer so gesichert, dass es zu keinem freien Fall kommen kann. Diese Sicherungstechnik ermöglicht es auch Anfängern gefahrlos das Sportklettern auszuprobieren.

Von FREELIFE werden die nötige Sicherungsausrüstung und auch Sportkletterschuhe zur Verfügung gestellt.

Im Zuge einer Hochseil

Sportklettern am Kletterturm

Sportklettern am Kletterturm

 Tour kann dadurch auch das Sportklettern problemlos ausprobiert werden. Wer dadurch Lunte gerochen hat und das Klettern intensiver betreiben will, kann einen Kletterkurs absolvieren. Anschließend stehen Sportklettergebiete oder auch Kletterhallen zur selbständigen Benutzung zur Verfügung und jeder kann nach Lust und Laune klettern.

Verfasst von: freelifeoutdoorsport | Januar 29, 2010

Rafting und die Flösserei auf der Salza

Rafting in der Steiermark - Österreich

Rafting in der Stromschnellen der Salza

Die Salza in der Steiermark zählt zu den schönsten Raftingflüssen Österreichs. Sie entspringt nahe dem Wahlfahrtsort Maria Zell. Der Fluß ist weitgehend unverbaut. Lediglich bei der Preszeni Klause ist der Fluß aufgestaut. Dieser Staubereich ist ein Überbleibsel aus der Zeit, als auf der Salza noch riesige Baumstämme mit Flössen zur Enns transportiert wurden. Zu dem Zweck wurde ein Wasserschwall aus der Preszeni Klause abgelassen, damit die Flösse ausreichend Wasser für die Fahrt hatten. Voraussetzung um ein Flösser werden zu können war, dass der Betreffende nicht schwimen konnte. Das galt für den Inhaber der Flösse als Garantie dafür das die Flösser das Holzfloß nicht ohne weiteres verlassen würden.

Die Zeiten haben sich zum Glück ins postive geändert, denn bei der heutigen Form der Flösserei mit Gästen – dem sogenannten Rafting – ist gerade diese Eigenschaft unbedingte Voraussetzung um ein Raftguide werden zu können. Der Raftguide braucht neben hervorragenden Schwimmkenntnissen auch ein umfangreiches Wissen über die Sicherungstechnik. Den Rafting Gästen soll das größtmögliche Maß an Sicherheit zukommen, das bei diesem Outdoor Sport möglich ist. Das wird unter anderem durch eine ausgereifte Wildwasser schutzausrüstung erreicht. Diese besteht aus Neoprenanzug, Neoprenjacke, Neoprenschuhe, zertifizierten Wildwasserhelm und eine genormten Schwimmweste. Auch beim Rafting Boot muß eine regelmäßige Überprüfung durch die Landesregierung durchgeführt werden. Der Raftguide breucht zusätzlich ein staatliches Schiffsführerpatent Raft. Erst dann darf er Touren mit Gästen durchführen. Das Raftingunternehmen braucht eine gültige Schifffahrtskonzession und eine Haftpflichtversicherung. Es müssen außerdem schriftliche Pachtverträge für die Ein – und Ausstiege am Fluß vorhanden sein. Kurzum – vorbei sind die wilden Zeiten der Flösserei. Was geblieben ist, sind herrliche Erlebnisse auf dem „wilden Wasser“ der Salza.

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